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Archivjahr 2005

“Nette Toilette” für Bürger in Lokalen
Mitteldeutsche Zeitung
30.09.2005
Aufkleber an Gaststättentüren informieren

Weißenfels/MZ/ck. Jetzt ist es offiziell. Zur Umsetzung des Projektes “Die nette Toilette” haben sich in Weißenfels mehrere gastronomische Einrichtungen dem Aufruf des Stadtmarketingvereins angeschlossen und sind dabei. “In diesen Tagen haben wir Aufkleber an Hotel- und Gaststättentüren angebracht”, informiert Citymanager Roland Kähler.

Den Anfang habe das Hotel Jägerhof in der Nikolaistraße gemacht. Es folgen das Alte Brauhaus in der Fischgasse, das Cafe Saaleblick an der Promenade sowie die Restaurants Roter Löwe und Löwengrube in der Neustadt. “Weitere Akteure wollen wir noch ansprechen”, kündigt Peter Lipka als Vorsitzender des Stadtmarketingvereins an. Er würdigt das Thema “Nette Toilette” als eine Idee mit Vorbildwirkung. Auch in Weißenfels sei man sich einig, dass saubere öffentliche Toiletten zur Verfügung stehen müssten. “Da die Einrichtung von neuen und vollautomatischen Toilettenhäuschen mit jährlichen Kosten von bis zu 15.000 Euro zu Buche schlagen, stellt dies für srapazierte Stadtkassen kaum eine Alternative dar”, so der Vereinschef. Deshalb würden in der Saalestadt Gastwirte ihre Toiletten der Öffentlichkeit für einen Obolus von je 30 Cent öffnen.

Ein Aufkleber mit dem Hinweis auf "Die nette Toilette" prangt jetzt an der Tür des Jägerhofs. Peter Lipka und Daniela Weiß beim Anbringen. (Foto: MZ Peter Lisker)


Kneipenmeile erst wieder im Herbst?
Mitteldeutsche Zeitung
28.09.2005
Stadtmarketingverein zählt mehr als 2000 Gäste
Von unserer Redakteurin BÄRBEL SCHMUCK

Weißenfels/MZ. Die vergangene Weißenfelser Kneipenmeile am Sonnabend (…) ist auf eine ähnliche Resonanz gestoßen wie der Musikmarathon am 7. Mai dieses Jahres. Diese Bilanz haben Vertreter des Stadtmarketingvereins der Kreisstadt, der die Veranstaltung zum 5. Mal organisiert hatte, während ihrer jüngsten Beratung gezogen.

“Wir hatten mehr als 2000 zahlende Besucher”, informierte Roland Kähler gestern auf Anfrage. Allerdings hätten die Veranstalter wegen des sommerlichen Wetters mit bedeutend mehr Publikum gerechnet, gab Kähler zu. Im Vergleich dazu erinnerte er an den verregneten und kühlen Sonnabend im Frühling, der trotzdem fast genau so viele Gäste wie vor kurzem angelockt hatte. Der Citymanager, der als Mitarbeiter der Kommune die Stadt im Verein vertritt, verwies auf 16 Gaststätten und 18 Bands sowie eine Diskothek, die diesmal teilnahmen. Während der Vorverkauf mit 6 Euro pro Bändchen schleppend gelaufen sei, hätten Besucher die Abendkasse häufiger genutzt, obwohl die Preise hier bei 8 Euro pro Ticket gelegen hätten.

“Wir werden im nächsten Jahr organisatorisch einiges ändern”, kündigte der Citymanager im Namen des Stadtmarketingvereins an. Voraussichtlich soll die sechste Auflage der Kneipenmeile nicht im kommenden Mai, sondern erst im Herbst 2006 stattfinden. Darüber wolle sich der Verein noch mit den teilnehmenden Gastwirten in einer Versammlung am 10. Oktober verständigen.


Verein setzt Zeichen für das Image der Kreisstadt
Mitteldeutsche Zeitung
14.03.2005
Weißenfelser Stadtmarketingverein: Mitgliederversammlung zieht Bilanz und blickt voraus – Schwerpunkt Kneipenmeile
Von unserem Redakteur ANDREAS RICHTER

Weißenfels/MZ. Der Stadtmarketingverein als Erfolgsgeschichte. So jedenfalls wertete der Weißenfelser Oberbürgermeister Manfred Rauner auf der jüngsten Jahresmitgliederversammlung im “Alten Brauhaus” die Entwicklung jenes Vereins, der im November 2002 von Geschäftsleuten und Gewerbetreibenden mit dem Ziel gegründet worden war, etwas für das Image der Kreisstadt zu tun.

Waren es anfangs sieben Mitglieder, ist deren Zahl mittlerweile auf 30 ordentliche und acht Fördermitglieder gestiegen. In seinem Jahresbericht schätzte der Vorstandsvorsitzende Peter Lipka ein, dass es dank dem Engagement vieler Mitglieder gelungen sei, positive Zeichen für die Entwicklung der Stadt zu setzen. Schwerpunkt in der ersten von drei Arbeitsgruppen war die Organisation von zwei Kneipenmeilen. Der Vorsitzende Horst Pflugmacher konnte eine zunehmende Resonanz auf das Kneipenfest bilanzieren. Waren es im Frühjahr noch 2400 Besucher, so stieg deren Zahl im Herbst immerhin auf rund 3200. Pflugmacher erinnerte ebenso daran, dass der Verein zahlreiche Veranstaltungen wie etwa Oster- oder Weihnachtsmarkt finanziell unterstützt.

Elke Simon-Kuch zog für die zweite Arbeitsgruppe (Öffentlichkeitsarbeit, Werbung) Bilanz. Sie verwies unter anderem darauf, dass nach langen Diskussionen mittlerweile drei Weißenfelser Ortseingänge neu und besucherfreundlich gestaltet wurden. Erarbeitet worden sei eine Konzeption zur Nutzung der wenig ansehnlichen Giebelwand an der Ecke Langendorfer Straße/Naumburger Straße als Werbeträger. Für die Arbeitsgruppe mit der wohl schwierigsten Materie (Stadtplanung und -entwicklung, Leerstandsmanagement) sprach Heiko Schirling. Er nannte unter anderem die Saalstraße und das Brückeneck als Problemfälle, an deren Lösung in Zusammenarbeit mit der Stadt weiter gearbeitet werden müsse.

Während der nur kurzen Diskussion widersprachen sowohl Oberbürgermeister Manfred Rauner als auch Geschäftsfrau Elke Simon-Kuch im Rahmen der Diskussion zur Haushaltskonsolidierung geäußerten Auffassungen, das städtische Citymanagement zu privatisieren oder an einen Verein zu übergeben. “Warum soll eine Sache geändert werden, die gut funktioniert?”, fragte Simon-Kuch mit Blick auf Citymanager Roland Kähler. Im Jahr 2005 will der Stadtmarketingverein die bislang als erfolgreich eingeschätzte Arbeit im Wesentlichen weiterführen. Stichworte sind dabei die Kneipenmeile ebenso wie der Ende letzten Jahres ins Leben gerufene Weißenfels-Gutschein, die Gestaltung weiterer Ortseingänge oder die Unterstützung traditioneller Märkte. Neu gewählt wurde einstimmig ein siebenköpfiger Vorstand. Dessen Vorsitzender wird voraussichtlich Peter Lipka bleiben. Da ein Mitglied des Vorstandes fehlte, will man sich über den Vorsitz jedoch erst in den nächsten Tagen im Vorstand endgültig verständigen.

“Warum soll eine Sache geändert werden, die
gut funktioniert?”

Elke Simon-Kuch, Geschäftsfrau

Stadtmarketingverein übergibt Kupferstrich an das Museum
Mitteldeutsche Zeitung
18.02.2005
Einen Kupferstich aus dem Jahre 1786 hat der Weißenfelser Satdtmarketingverein durch seinen Vorsitzenden Peter Lipka an den Weißenfelser Oberbürgermeister Manfred Rauner übergeben. Es ist eine Dauerleihgabe für das Museum. Das Original mit Zertifikat kam von einem Berliner Antiquariat. Es zeigt eine Ansicht der Stadt Weißenfels vom Klemmberg aus. Für den Kauf wurde ein vierstelliger Betrag aufgewendet.

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